Eine gute Nachricht – Nr. 11: Mindesthaltbarkeitsdatum

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Das Bundesministerium für innere Sicherheit empfiehlt: Im Falle einer Katastrophe kann es sein, dass Lebensmittel schwerer zu bekommen sind. Sorgen Sie daher für einen ausreichenden Vorrat an haltbaren Lebensmitteln:

Brot – Mindesthaltbarkeitsdatum eine Woche, Frischmilch – 7 bis 10 Tage, Eier – drei Wochen, meist noch länger, daran riechen hilft; Käse – drei Wochen, Mehl – ein bis zwei Jahre bei trockener Lagerung, Marmelade – zwei bis drei Jahre, sauer eingemachtes Gemüse – 5-10 Jahre, für Tapfere auch noch darüber hinaus; Hülsenfrüchte wie Linsen – bei richtiger Lagerung bis zu 30 Jahre.

Ein langes Mindesthaltbarkeitsdatum kann im Moment eine beruhigende Wirkung auf uns haben.

Was sich im Moment nicht so lange hält: Prognosen, wie unser Leben in den nächsten Tagen und Wochen aussehen wird. Positive Entwicklung der Fallzahlen: kann nächste Woche schon wieder anders aussehen. Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen im Mai: noch mit Vorsicht zu genießen. Eine Urlaubsreise im August: vielleicht, vielleicht auch nicht. Für solche Vorhersagen gibt es im Moment kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Gut, dass es auch Dinge gibt ohne Mindesthaltbarkeitsdatum: Das geheime Familienrezept meiner Oma – fast 100 Jahre. Der Mond ist aufgegangen – 241 Jahre. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ (Psalm 23,1) Über 2500 Jahre und immer noch frisch wie am ersten Tag.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23,1

Pfarrer Bastian Müller

Corona-Pandemie

Bis auf weiteres (Stand: März 2020) finden keine öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen und Gottesdienste statt. Das gleiche gilt für Gruppen und Kreise.