Eine gute Nachricht – Nr. 12: Spiegel zur Hand?

kurze Andachten zum Lesen und Hören

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Was sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel gucken?! Gehören Sie zu denen, denen sofort all das auffällt, was sie nicht besonders an sich leiden können? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, die vielen grauen Haare, oder beginnende Geheimratsecken, tiefe Sorgenfalten, Augenringe, …

Viele von uns gucken sich ja selber nicht so gerne so genau an. Aber tun Sie es doch jetzt trotzdem mal. Was sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel gucken? Die Lachfalten, das Glitzern in den Augen, die frechen Sommersprossen, die perfekt sitzende Brille, die genau richtige Haarfarbe …

Sehen Sie?! Gar nicht so übel, oder?! Schauen Sie ihn sich ruhig noch ein bisschen an, diesen Menschen. Mit all dem, was ihn besonders macht, mit den Narben und Kratzern, den grauen Haaren und den Sorgenfalten, mit dem ansteckenden Lachen, dem Glitzern in den Augen und der Nase mitten im Gesicht.

So wunderbar ist er gemacht, dieser Mensch, den Sie da sehen. Von Gott gebildet im Mutterleib, von Gottes Augen gesehen, noch bevor er überhaupt einen seiner Tage gelebt hat. Gott ist für diesen Menschen selber Mensch geworden, hat am Ende sogar den Tod besiegt. Durchs ganze Leben begleitet Gott diesen Menschen, wie ein guter Hirte, über saftige Auen genauso wie durch dunkle Täler.

Sehen Sie?! Ich glaube, dieser Mensch lächelt gerade!

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!






Psalm 23,1

Pfarrerin Jana Menke

Corona-Pandemie

Bis auf weiteres (Stand: März 2020) finden keine öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen und Gottesdienste statt. Das gleiche gilt für Gruppen und Kreise.