Eine gute Nachricht – Nr. 16: Stimm mit ein

kurze Andachten zum Lesen und Hören

Hören

Lesen

Wovon unser Herz voll ist, davon quillt unser Mund über. Und gar nicht mal so selten in Form eines Liedes. Wir singen hinaus, was uns bewegt. Mit lauter klarer Stimme oder leise vor sich hin brummelnd. Ganz unbewusst und nebenbei oder mit voller Konzentration ohne sich ablenken zu lassen. Vielstimmig in der großen Gruppe oder alleine unter der Dusche.

Musik ist aus unserem Leben gar nicht wegzudenken. Wie oft schaffen wir durch sie unseren Gefühlen Raum: Freude und Trauer, Verzweiflung und Zuversicht, Glück und Schmerz. Wie oft geben uns Lieder Worte für das, was uns anders unsagbar wäre.

Das Singen und die Musik lässt uns in eine große Gemeinschaft eintreten. Eine Gemeinschaft, die Zeit und Raum und auch die Regeln des social Distancing übersteigt. Denn überall und immer haben Menschen gesungen und singen Menschen. Verschaffen sich und ihrer Situation, ja ihrem Leben Gehör. Und gar nicht mal so selten singen sie Gott ihr Lied. Dabei schwingt so viel mit, vom je eigenen Leben: Rhythmus und Schwung, Tonart und Takt, Höhen und Tiefen.

Gottes Gegenwart lässt Menschen singen. Weil sie erfahren haben, dass Gott der Hüter des Lebens ist. Dass sie in seiner Nähe heil werden konnten und können. Dass er ihnen immer wieder Zeichen der Hoffnung schenkt, egal, wie steinig der Weg gerade auch ist.

Wir dürfen einstimmen in diesen vielstimmigen, Zeit und Raum umgreifenden Chor. Mit all unserer Hoffnung und unserem Glauben, mit unserem Zweifel und unserer Hoffnungslosigkeit, mit all dem, wovon unser Herz voll ist und unser Mund überquillt. Gott hört zu!

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.


Psalm 98,1

Pfarrerin Jana Menke

Corona-Pandemie

Bis auf weiteres (Stand: März 2020) finden keine öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen und Gottesdienste statt. Das gleiche gilt für Gruppen und Kreise.